Tirol isch mehr als lai oans…

Siehe: Volkslied Tirol isch lai oans in Tiroler Mundart. Text von Sebastian Rieger (1867-1953), besser bekannt als „Reinmichl“, und Melodie von Vinzenz Goller.

Der Lebens-, Erholungs- und Wirtschaftsraum Tirol hat sowohl im Sommer als auch im Winter jede Menge Abwechslung zu bieten. Neben spannenden Aktivitäten wie Skifahren, Bergsteigen, Wandern, Klettern, Mountainbiken sowie Schwimmen gibt es auch unzählige Ruheoasen und idyllische Badeseen für Bequemlichkeit und Erholung, die nur darauf warten entdeckt zu werden. Auf Sie warten gemütliche Stunden nach actionreichen Erlebnissen an frischer Bergluft. Auch an einer Auswahl von Restaurants mit dem typischen Tiroler Flair für leckere Schmankerln wird es Ihnen nicht fehlen. Da verwundert es keinen, dass immer mehr regelmäßige Besucher darüber nachdenken, sich ihre eigene Traumimmobilie in dem Naturjuwel Tirols zu erwerben und zu gestalten.

Für Landeshauptmann Günther Platter spielt Tourismus eine wesentliche Rolle beim Beitrag von Wohlstand und Lebensqualität des Landes. Besonders im ländlichen Raum bilden Tourismus und Landwirtschaft die entscheidende Grundlage für die Wirtschaft und somit ist es keine Überraschung, dass eines der wichtigsten Ziele des Regierungsprogramms 2018-2023 die Steigerung der Wertschöpfung und Qualität im heimischen Tourismus ist. Hand-in-Hand damit geht auch die Professionalisierung der Tiroler Tourismusverbände zu Marketing- und Serviceorganisationen.

Für Tirol werden heuer bis zu 3,5 Prozent Wirtschaftswachstum prognostiziert. Für die Landesregierung ist es besonders wichtig, dass Tirol auch weiterhin als Impulsgeber in der Entwicklung des alpinen Tourismus fungiert. Ein weiterer grundlegender Ansatz ist die Herabsetzung der Mehrwertsteuer von 13% auf 10%. Um den heimischen Tourismus weiterhin anzukurbeln und im Interesse von Besuchern sowie Einheimischen zu handeln, wird ständig an interessanten Innovationen und spannenden Entwicklungen in verschiedenen Gebieten Tirols gearbeitet sowie ein abwechslungsreiches Eventprogramm geboten, um Jung und Alt anzulocken.

Das Ötztal als ultimative Raddestination

Für die Planung eines alpenquerenden Radweges im Ötztal werden derzeit rund 12 Millionen Euro investiert und für den 52 km langen Radweg von Sölden nach Haiming wurden bereits ohne Asphaltierung 6,5 Millionen Euro budgetiert (https://www.soelden.com/oetztal-radweg-route). Dies bestätigt auch der Geschäftsführer des Ötztal Tourismus, Oliver Schwarz, der hinzufügt: “Wir arbeiten seit 2014 daran, das Ötztal als Raddestination zu etablieren.“ Durch den Bau des neuen innovativen Radweges soll der Radtourimus angekurbelt und neben Familien auch Radtrekking-Enthusiasten sowie E-Bike-Fahrer angelockt werden.

Der dritte Bauabschnitt wurde soweit vervollständigt, dass das das Höhengefälle zwischen Umhausen und Längenfeld überwunden wurde und man sich nun auf der sogenannten „Köfler Geraden“ befindet. Zwei weitere Bauabschnitte werden in den kommenden Jahren folgen, denn momentan wird noch daran gearbeitet eine Asphaltierung der Strecke genehmigt zu bekommen, um die Sicherheit der Radwegbenutzer zu gewährleisten. Besonders kompliziert sei der Wegabschnitt und die Talstufe zwischen Oetz und Tumpen bei Umhausen (Tumpener Gstoag). Dort lege das öffentliche Interesse daran, die derzeitige 16% Steigung auf die gewünschte 10% Steigung zu drücken. Der Radweg komme nicht nur den Gästen, sondern auch den Einheimischen und der Umwelt zugute, so Schwarz.

Auch die Outdoor-Destination Area 47, die laut Geschäftsführer Chris Schnöller die Freude am Sport sowie die begeisterten Zuschauer repräsentiert, kann sich mit der  Straßenrad-WM gut identifizieren. Rund 2000 Besucher suchen am Wochenende die Outdoor Arena für Abenteuer, Nervenkitzel und Spass in Tirol auf. In enger Zusammenarbeit mit den Behörden und der Feuerwehr werden simple und reibungslose Besuche ermöglicht.

Schnoeller schwört auf das authentische Online-Marketing, wenn neben Einheimischen und Urlaubern auch jüngst die weltbesten Mountainbiker, unter anderem auch Mountainbike-Ikone Danny MacAskill, die Area 47 besuchen und ihre eigenen am Handy gefilmten Videos ins Netz stellen.

Dass sich der Aufwand und die Anstrengungen mehr als bezahlt machen, belegen besonders die Statistiken. Die Bike Republic Sölden erwartet eine Investition von insgesamt 6 Millionen Euro. Im Endausbau soll Sölden über 90 Kilometer an Trails und Lines verfügen, damit läge Sölden direkt hinter Livigno als ultimative Mountainbike-Destination. „Unser Ziel ist es, europaweit die Nummer eins zu werden”, sagt Oliver Schwarz. Der Ausbau der Infrastruktur, das Sponsoring heimischer Testimonials und die Marketingstrategien würden sich lohnen, denn Radfahrer gäbe es weltweit mehr als Skifahrer.

All-Suite Resort Ötztal

Gewinner des Internationalen Property Award 2018/19 in der Kategorie “Best Residential Development in Austria”. Apartments im 2-Saisonort. Swimmingpool und Naturbadeteich. 100 Meter von der Acherkogelbahn. 8% Eigenkapitalrendite bei einer 55% Finanzierung oder eine garantierte Gesamtkapitalrendite von 4% des Nettokaufpreises in den ersten 5 Jahren.  Die Bauarbeiten verlaufen nach Plan. Werfen Sie einen Blick auf unsere Aktuelles am Bau Website.

zellamseeXpress – Neuer Lift zur Verbindung von Fieberbrunn und Zell am See

25 Millionen Euro werden für den zellamseeXpress insgesamt investiert, um den Traum des größten zusammenhängenden Skigebiets von 347km zu verwirklichen und um den amtierenden Spitzenreiter, das Arlberg Skigebiet zu überholen.

Der größte Teil des in zwei Bauetappen durchzuführenden Mammutprojekts wurde bereits erfolgreich im Dezember 2016 abgeschlossen und Gäste waren begeistert vom zellamseeXpress sowie der neuen Tannwald-Abfahrt. Zukünftig wird diese durch einen neu errichteten Tagesspeicher, auch schon in der frühen Wintersaison künstlich beschneit werden können. Am 14. September diesen Jahres wurden die Bauarbeiten für die zweite Etappe wieder aufgenommen und durch den frühen Spatenstich kommen bereits ab der Wintersaison 2019/20 Skibegeisterte in den Genuss eines einzigartigen Skierlebnis. Eine neue Einfahrt direkt von der Schmitten wird zukünftig eine direkte Einfahrt ins Glemmtal ermöglichen. Der Bau der Talstation in Viehhofen hat ebenfalls begonnen und eine Seilbahn von Viehhofen Richtung Saalbach würde den Zusammenschluss des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn mit dem Pinzgauer Skigebiet noch abrunden.

2.800 Gäste pro Stunde transportiert die 10-Einseilumlaufbahn zellamseeXpress. Mit Sitzheizung, Einsprechanlage und W-Lan ausgestattet geht es schnell und komfortabel auf den Berg. Nicht nur die Gemeinde Viehhofen wird durch die Eröffnung des zellamseeXpress wirtschaftlich profitieren, sondern das ganze Tal.

All-Suite Resort Fieberbrunn

270km an Pisten und zukünftige Verbindung mit Zell am See. Bis zu 8% Eigenkapitalrendite bei einer 55% Finanzierung oder eine garantierte Gesamtkapitalrendite von 4% des Nettokaufpreises in den ersten 5 Jahren. Preise ab 220.000€. Hervorragende Off-Pisten Verhältnisse. Eine der höchsten Schneefallraten in ganz Tirol.

St. Anton

St. Antons Bürgermeister Helmut Mall weiß: “Mit Großveranstaltungen versetzt man Berge”, und so kommt es auch nächste Wintersaison wieder zum puren Adrenalinkick in den heimischen Bergen. Am 12. Januar 2019 findet in St. Anton das spektakuläre Arlberg Kandahar Rennen statt. Darunter auch das Damen Downhill Rennen auf der berüchtigten Karl Schranz Piste.

Der geschichtliche Ursprung des Kandahar Rennens liegt in der Gründung eines Ski-Clubs von britischen Ski-Pionieren in Mürren in der Schweiz. Sinn und Zweck der Gründung war den “Standard von Abfahrt und Slalom zu heben und die internationale Anerkennung dieser Disziplinen zu fördern”. 1927 veranstaltete der Kahandar-Club ein Skirennen in St. Anton, das alle Beteiligten und Zuschauer in Begeisterung versetzte und darin resultierte, einen Kombinationswettbewerb aus Slalom und Abfahrtslauf für das darauffolgende Jahr zu organisieren. Das berühmte Kahandar Rennen war damit geboren und das erste Arlberg Rennen fand im März 1928 am Galzig statt.

Der Name Kandahar geht auf den “Earl of Kandahar” zurück – einem Offizier und britischen Kolonialheld Namens Lord Frederick Sleigh Roberts, der von der Queen nach seiner Rückkehr aus Afghanistan zum Earl ernannt wurde und inspiriert von dem klassischen Abfahrtslauf in Crans Montana 1911 den damalig sogenannten “Roberts of Kandahar Cup” gründete. Dem ski-begeisterten Earl zu Ehren nannte einer der Mitgründer des Clubs, Arnold Lunn, das erste Kombinationsrennen bestehend aus Abfahrt und Slalom “Kandahar Rennen”.

Das Kandahar Rennen sollte nicht als Wettkampf, sondern eher als eine Party für Gentlemen mit noblem Sportsgeist gesehen werden. Aus diesem Grund gab es weder Hymnen noch Länderbezeichnungen. Es wurde lediglich die Flagge des Veranstalterlandes aufgezogen.

Auf einer schnellen, geländemäßig kupierten 4,2 Kilometer langen Strecke nahmen beim ersten Rennen 45 Läufer, im zweiten Jahr 130 und das Jahr darauf schon 170 Läufer teil.

1930 gab es die offizielle Anerkennung als alpines Skirennen endlich von Seiten der FIS (Internationaler Ski Verband). Schon bald wurde das Kandahar Rennen auch in anderen Orten als St. Anton ausgetragen. Ab 1931 fand es in Mürren in der Schweiz statt.

Die Austragungsorte, St. Anton und Mürren, wechselten sich von da an als Veranstaltungsort ab. Ab 1948 kam Chamonix als dritter Veranstaltungspartner hinzu, und in den 1950er Jahren waren auch Sestrière und Garmisch-Partenkirchen mit von der Partie. Anfang der 1970er Jahre mussten Mürren und Sestrière allerdings wegen organisatorischen Schwierigkeiten sowie finanziellen Belastungen wieder aussteigen.

Den anderen Veranstaltungsorten und besonders St. Anton ist dieses bedeutsame Spektakel geblieben und so freuen wir uns umso mehr auf die kommende Wintersaison und darauf, die Damen bei dem spannenden und herausfordernden Rennen zu unterstützen.

Mountain Spa Residences – St. Anton

Bezugsfertig. Nur noch 5 Ski Out Wohnungen verfügbar. Preisgekrönte Ferienimmobilien. Die besten Ausblicke des Tals. Laut der UBS Alpine Property Focus 2017 liefert St. Anton den besten jährlichen Preisanstieg (8,2%).

Fieberbrunn Tourismus und Investitionen im Aufwind

Vom Tourismusbüro in Fieberbrunn gibt es heuer ganz besonders positive Neuigkeiten bezüglich der Besucherzahlen im Sommer 2018: die diesjährige Zunahme von 7,3% übertrifft den durchschnittlichen Tiroler Anstieg von 5%. Man darf auch daran erinnern, dass die Wintersaison mit einem Anstieg von 8% der Touristenzahlen ebenfalls mehr als positiv ausfiel.

Die Sommersaison hat sich in Fieberbrunn mit insgesamt 47% aller jährlichen Besuche (außerhalb der Wintersaison) sehr gut etabliert und das Tourismusbüro arbeitet bereits an weiteren Strategien, um den Tourismus in Verbindung mit Kitzbühel und Saalbach weiter voranzutreiben.

Dank der bisherigen Besucherzahlen in diesem idyllischen 2-Saisonort prognostizieren wir für unser neues Projekt, dem All-Suite Resort Fieberbrunn, insgesamt 180 Vollbelegungstage im Jahr. 15% mehr als der veröffentlichte Durchschnitt innerhalb Tirols, welcher 156 Tagen entspricht.

Die Lifte in Fieberbrunn sind bis zum 28. Oktober geöffnet, gefolgt von einer kurzen Pause im November, in der sich die Liftgesellschaft für die Eröffnung der Wintersaison am 1. Dezember vorbereitet. Dank einer Investition von 7 Millionen Euro in Schneeanlagen im Streuböden Skigebiet kann die Eröffnung der Skilifte eine ganze Woche früher stattfinden als in den bisherigen Wintersaisonen.  

Um mehr Schmelzwasser stauen zu können, wurde der Streuböden See erweitert. Zusätzlich wurde in neue Hochleistungspumpen sowie zusätzliche Schneekanonen investiert, um die künstliche Beschneiung des ganzen Skigebietes zukünftig in nur 7 Tagen zu ermöglichen – gerade rechtzeitig für die Eröffnung der Skisaison und die geschäftigen Weihnachtsferien.  

Für mehr erfreuliche Nachrichten sorgt ein weiteres Investment von 15 Millionen Euro im Buchensteinwand Skigebiet, welches für sein ikonisches Jakobskreuz bekannt ist.

Das Buchensteinwand Skigebiet kann am besten von Hochfilzen befahren werden und verfügt derzeit über 8 Lifte, 22 km Pistenlänge und eines der größten Kinderpisten-Gelände in Tirol, dem Bobo-Kinderpark.

Die renommierte Firma Pletzer Gruppe plant demnächst Schneeanlagen, Lifte sowie weitere Einrichtungen und Entwicklungen für Winter- und Sommerbesucher.

Österreichs größtes befahrbares Skigebiet: Zukünftig soll Fieberbrunn mit Zell am See über Saalbach-Hinterglemm und Viehofen verbunden werden und infolgedessen 347 km ununterbrochene Skimöglichkeiten schaffen sowie die Arlberg Region als Österreichs jetziges größtes Skigebiet überholen.

Das Betonfundament für den Lift wurden bereits gegossen und der erwartete Lift wird im kommenden Jahr gebaut.

Schlüsselfaktoren des All-Suite Resort Fieberbrunn:

  • 36 Luxus-Ferienwohnungen: 1-, 2-,3- und 4-Schlafzimmer Apartments
  • Ausgestattet mit großzügigen Balkonen
  • Voll möbliert mit Auswahlmöglichkeiten der Innenausstattung
  • Bar Restaurant, Wellnessbereich (Sauna, Dampfbad), Parkgarage vor Ort
  • Eigenkapitalrendite bis zu 8% bei einer 55% Finanzierung oder eine garantierte Gesamtkapitalrendite von 4% des Nettokaufpreises in den ersten 5 Jahren.
  • 1-Schlafzimmer Apartment beginnt bei  €225,000 Nettokaufpreis (exkl. Parken)
  • Schnee-Sicher: Höchste Schneefallrate in ganz Tirol in den letzten 40 Jahren
  • Fieberbrunn ist das Mekka der Tiefschneefahrten
  • Regelmäßiger Veranstalter der “Freeride World Tour” – wie auch Chamonix und Verbier
  • Fertigstellung im Winter 2019

All-Suite Resort Fieberbrunn apartments: bei diesem “Buy-to-Let” Modell von gewerblichen Ferienimmobilien handelt es sich um die am schnellsten wachsende Unterkunftskategorie in Österreich. Laut dem ORF liegt das Wachstum bei kolossalen 18% – Urlaub in Ferienwohnungen boomt https://tirol.orf.at/news/stories/2904521/

Sie können sich also sicher sein, dass sich dieses Modell, neben einem eigenen Luxusapartment zur Selbstbelegung, als wohl durchdachtes Geschäftsmodell und vielversprechenden Kapitalanlage eignet

E-Biking – Entdeckung der Hochgebirgswelt leicht gemacht

Urlaub in den Alpen lässt die Gedanken in vielfältiger Weise streifen. Ob es darum geht, dem alltäglichen Lärm und Stress zu entfliehen, zur Ruhe zu kommen und die Seele baumeln zu lassen oder sich in Bewegung zu bringen, mit sportlichen Aktivitäten zu fordern sowie seinem Körper Achtsamkeit zu schenken. Urlaub in den Alpen bietet unzählige Möglichkeiten seinen Körper und Geist zu beleben und in der frischen Alpenluft durchzuatmen.

Während diese Bedürfnisse auf verschiedene Art gestillt werden können, kann man sich einig sein, dass das Erkunden der unberührten Hochgebirgswelt zu jedem alpinen Urlaub dazu gehört. Ob mit Skiern, Snowboard oder Schneeschuhen im Winter oder mit Wander- und Klettersteigschuhen im Sommer – unabhängig von der Jahreszeit zieht es unzählige Besucher in die schneeweiße beziehungsweise grüne, blühende Bergwelt. Bei Touristen sowie bei Einheimischen erfreut sich das Auskundschaften der schönen Gipfel und Landschaften Österreichs auf dem Mountainbike besonderer Beliebtheit.

Leidenschaftliche Mountainbiker können anspruchsvolle Strecken in hochalpinen Geländen entdecken und die erste Lektion die man beim Mountainbiken in den Alpen lernt, ist dass der Anstieg die Distanz überstimmt. Während einem ein paar Kilometer auf einem geraden Weg im Flachen gar nicht so viel (und anstrengend) erscheinen, ist die gleiche Strecke auf einem engen Wanderweg, der über hunderte Höhenmeter steigt ein ganz anderes Kaliber – besonders in praller Sommersonne.

Und da kommt das E-Bike ins Spiel!

Während viele vom Hype des elektronischen Fahrrads bereits Wind bekommen haben, ist die erste Reaktion von Sportbegeisterten oft irrtümlicherweise, dass es sich um Schummelei handelt, gefolgt von einer Aussage: “Na dann kann man doch gleich mit einem Moped den Berg hinauffahren!”

Zwar stimmt es, dass es ein paar wesentliche Unterschiede zum gewöhnlichen Geländefahrrad gibt, zumal das E-Bike über einen batteriebetriebenen Motor verfügt und vom Gewicht her um einiges schwerer ist. In die Pedale muss selbstverständlich trotzdem getreten werden, aber der Motor macht es einem bergauf bei steileren Stellen um einiges einfacher, so dass man sich seine Kräfte einspart und gleichzeitig länger durchhalten kann. Die Verwendung der Batterie ist nicht verpflichtend – man kann diese je nach Lust und Laune beziehungsweise Notwendigkeit benutzen. Man sollte allerdings beachten, dass die Batterie nicht so lange ausreicht, wenn sie auf dem höchsten “Sport” Setting eingestellt und durchgehend eingesetzt wird. Die Batterie reicht selbstverständlicher länger aus, wenn sie sich im “Eco”-Modus befindet und sparsam benutzt wird.

Dank dem Anstieg des Sommertourismus und den hervorragenden Marketingstrategien der alpinen Sommeraktivitäten für Urlauber liegt Österreich nun auf dem dritten Platz im Ranking der Top 10 Länder für E-Biking nach Marktanteilen. Direkt hinter den Niederlanden und Belgien schlägt Österreich die Schweiz, Deutschland und Dänemark. (Quelle: VCÖ)

Wegen des regen Anstiegs vom populären E-Biking Trend können E-Bikes heutzutage in den meisten touristischen Destinationen ausgeliehen werden. Wie beim Ausleihen von einem gewöhnlichen Fahrrad, gibt es auch bei E-Bikes eine Auswahl je nach landschaftlichen Bedingungen (Renn-E-Bike, Mountain E-Bike oder Hybrid). Bevorzugt man eine Fahrt durch Felder oder bergauf auf kiesigen Bergpfäden, dann eignet sich am besten ein Mountain E-Bike mit dicken Reifen für mehr Stabilität. Fährt man hauptsächlich den Straßen entlang oder um einen See, reicht ein dementsprechendes E-Bike vollkommen aus. Nur City E-Bikes sind in solchen Settings eher weniger empfehlenswert, denn diese eignen sich mehr für kurze und flache Strecken.
Stunden zu nehmen, ist nicht notwendig – der Radverleih zeigt Ihnen wie man die Gänge bedient und die Batterie auflädt. Für diejenigen, die mehr zur Vorgehensweise des mountainbiken ganz allgemein lernen wollen, kann ein Crashkurs besucht werden – beispielsweise im schönen Kirchberg in Tirol. Mountainbike-Schulen, die Stunden anbieten und geführte Mountainbike- sowie E-Bike-Touren unternehmen, findet man weltweit. Es besteht also kein Grund zur Sorge, denn Übung macht den Meister und sollten Sie noch kein Expertenlevel haben, besteht immer die Möglichkeit sich in einen Anfängerkurs einzuschreiben.

Was man sehr wohl benötigt, ist ein sicheres Fahrradschloss, denn E-Bikes sind teurer als ein durchschnittliches Mountainbike und lockt Fahrraddiebe daher besonders an. Am besten eignen sich U-Schlösser aus Stahl und eventuell mit Textilschlauch, um vor Lackschäden zu schützen.

Zu einer guten Ausrüstung gehören Helm, gepolsterte Fahrradshorts, Fahrradhandschuhe, Sonnenbrille und Sonnenschutz, gute Schuhe und eine Wasserflasche. Auch eine wasserdichte Jacke im Rucksack oder in der Fahrradtasche kann nicht schaden und diejenigen, die sich nicht ganz so sicher im (Fahrrad-)Sattel fühlen, können sich auch für gepolsterte Ellenbogen- und Knieschützer entscheiden.

Nun haben sich schon einige Fragen zum Mysterium um das E-Bike geklärt, doch offen bleibt noch, WO lässt sich diese Aktivität denn am am besten genießen und ausschöpfen.
Ötztal

Das Ötztal ist ein Muss für jeden Natur- und Sportliebhaber. Mit rund 850 Kilometer Mountainbike-Vergnügen kommt man hier mit dem E-Bike nicht zu kurz. Von leichteren Strecken, über mittel bis zu schwer gibt es hier genügend Optionen für die Bike-Enthusiasten. Ob als Familienausflug im Talboden und abseits der Straße auf Schotter und wenigen Asphaltwegen verlaufend (z.B. Längenfelder Runde, leicht) oder eine herausfordernde, stetig ansteigende Tour vorbei am 150 Meter hohen Stuibenfall, dem höchsten Wasserfall Tirols (z.B. Route Niederthai – Schweinfurter Hütte, schwer), im Ötztal ist für jeden etwas dabei. Um nur noch ein paar weitere schöne Touren zu nennen: E-Bike Route Gurgler Achweg (leicht), E-Bike Route Oetz – Habichen (leicht), E-Bike Route 5-Orte-Runde (mittel; Tipp: Ein Badeausflug zum idyllischen Piburger See rundet den Tourentag ab.), E-Bike Route Rofenhöfe (mittel) und die E-Bike Route Bärentalhütte (schwer). Verleihgeschäfte findet man fast in allen kleinen Ortschaften des Ötztals (Oetz, Umhausen-Niederthai, Längenfeld, Sölden, Obergurgl) wobei alle teilnehmenden Betriebe die gleichen Modelle verwenden und über denselben technischen Standard verfügen. Zusätzlich kann man seinen Akku von Oetz bis Obergurgl an allen E-Bike Stationen bequem austauschen oder aufladen.

St. Anton

Wie im Winter, ist St. Anton auch im Sommer Heimat der Gefälle. Die H2O Station in Ried bietet Touren und eignet sich einerseits als guten Ausgangspunkt für diejenigen, die es gemütlich und gelassen angehen möchten, andererseits aber auch für die, die lieber Vollgas geben. Helme und Körperschutzwesten liegen für alle Adrenalin-Junkies bereit.

Im Juni 2018 fand außerdem St. Antons erstes dreitägiges E-Bike Festival statt, umfasst von Feierlichkeiten, Vorführungen und geführten Radtouren. Batterieladestationen sind auf den meisten Berghütten sowie im Ortszentrum verfügbar.

Kitzbühel

Entlang des idyllischen Kitzbüheler Tales in Tirol gibt es The Bike Academy, geführt vom ehemaligen österreichischen Teamtrainer Kurt Exenburger. Von Mai bis Oktober gibt Kurt Kurse und bietet Workshops auf seinem Trainingsgelände neben der Fleckalm-Gondelbahn im Kitzbüheler Skigebiet an. Kitzbühel verfügt über 80 Batterieladestationen.

Was nun?

Obgleich bei Jung oder Alt, E-Biking gewinnt in den alpinen Regionen immer mehr an Beliebtheit – sogar so weit, dass mehr Österreicher nun ein E-Bike anstatt ein zweites Auto besitzen. Also, ab nach draußen und schwingt euch auf einen E-Bike-Sattel!

Ötztal – Das Tal der Superlative

Das Ötztal zählt nicht nur bei den meisten Skiurlaubern und Wintersportlern zu einem der bekanntesten und heißgeliebten Urlaubsziele Österreichs. Auch im Sommer zieht es zahlreiche Besucher in das idyllische und längste Seitental Tirols (65 km).

Mit 45% liegt die Sommersaison in Oetz fast gleich auf zur Wintersaison und Gebiete wie Sölden, Ober- und Hochgurgl empfangen jährlich über insgesamt 2 Millionen Besucher, wovon eine halbe Million Touristen alleine im Sommer kommen.

Warum spricht man denn nun vom Tal der Superlative?

Das Ötztal rühmt sich nicht nur mit dem zweithöchsten Berg Österreichs, der Wildspitze (3.768 m), sondern auch mit dem größten Gletschergebiet der Ostalpen, dem höchsten Kirchdorf namens Obergurgl sowie dem Stuibenfall als höchsten Wasserfall und zu guter Letzt dem Piburger See, einem Naherholungsziel der ganz besonderen Art und einem der wärmsten Bergseen Tirols.

Hier können Jung und Alt ausgiebige Möglichkeiten ausschöpfen, um die unberührte Hochgebirgswelt und die tiefen Schluchten zu erkunden sowie immer und überall Tiroler Schmankerln zu genießen. Das von Gletschern geformte Tal ist zwar ein erstklassiges Wandergebiet, hat aber neben herausfordernden Bergtouren und idyllischen Familienwanderungen noch viel mehr zu bieten.

Ein Highlight ist auch die Area 47 bei Oetz, welches seine Tore ab 27. April täglich für action-begeisterte Outdoor-Fans öffnet. Rafting und Canyoning, Höhlentouren, ein Indoor Motorsport Parcour, einer der höchsten Hochseilgärten Österreichs sowie eine Water Arena mit unbegrenztem Wasserspaß wie Wakeboarden, Blobbing oder eine Wasserschanze lassen keinerlei Wünsche übrig.

Weiteren Spaß und Nervenkitzel bieten auch die Rafting-Erlebnisse in den Wildgewässern von Haiming, Oetz oder Sautens.

Für die, die es lieber ein bisschen ruhiger angehen und gerne in die Kultur und hochalpine Besiedlungsgeschichte Tirols eintauchen möchten: Der archäologische Freilichtpark namens „Ötzi Dorf“ entführt Interessierte in die Jungsteinzeit und die Lebzeiten des weltberühmten Ötzis vor rund 5.000 Jahren. Hautnah können Besucher das Leben, Wohnen und Wirtschaften der damaligen Bewohner erleben.

Direkt neben dem Ötzi-Dorf liegt der Greifvogelpark auf dem rund 5.000 m² großen, barrierefreien Areal am Fuße des Stuibenfalls. Die spektakulären Flugvorführungen der vielfältigen Greifvögel sorgen für ein unvergessliches Erlebnis. Zusätzlich kann man mehr zur Geschichte der Falknerei erfahren.

Zwischen 18.04. und 21.10.2018 gibt es auch die Möglichkeit den beleuchteten Wasserfall (Stuibenfall) bei Nacht zwischen 20:30 – 24:00 Uhr von den Aussichtsplattformen in Niederthai und Umhausen zu bestaunen.

Sollte das Wetter einmal schlechter sein, bietet die Therme Aqua Dome einen herrlichen Ort zum Abschalten und Entspannen. In verschiedenen Freiluft-Schalenbecken (Schwebeschalen, Fluss- und Sportbecken) kann man den Ausblick auf die pure Bergwelt genießen oder sich in eine Auswahl an komfortablen Ruheräumen zurückziehen.

Gerne besuchen die kleinen Gäste die „Alpen Arche Noah“, wo Spaß und erstklassige Betreuung garantiert werden.

Erkundigt man das Ötztal weiter Richtung Sölden, Zwieselstein, Obergurgl und Vent hören die Möglichkeiten nicht auf.

Sölden verfügt über ein Freeride- und Downhill Paradies, das sich über ganze 700 km erstreckt. Die Bike Republic Sölden sorgt für den ultimativen Adrenalinkick für alle Bike-Enthusiasten. Shaped Lines, Naturtrails, Enduro Strecken und Pumptracks warten auf Biker jeden Alters und Levels.

Für ein Schlechtwetterprogramm ist auch in der Freizeitarena in Sölden gesorgt, denn dort befindet sich ein Schwimmbad mit Sauna, Fitnessstudio und mehreren Tennisplätzen.

Auch von Zwieselstein aus gibt es einige herrliche Wanderungen, zum Beispiel durch die Kühtrainschlucht nach Sölden oder auf den Brunnenberg zur Lenzenalm und zum gemütlichen Sahnestüberl. Für Naschkatzen eignet sich das Sahnestüberl, mit dem Ruf der besten hausgemachten Kuchen – “aber bitte mit Sahne”. Für Junggebliebene bietet sich außerdem eine angenehme Wanderung durch das Grüne nach Bodeneck an.

Empfehlenswert ist auch ein Ausflug nach Italien, mit Zwieselstein als idealem Ausgangspunkt. Die Timmelsjoch-Hochalpenstraße bringt Reisebegeisterte in 1 1/2h von Obergurgl in die Kurstadt Meran, atemberaubende Ausblicke inklusive.

Ebenfalls vielversprechend ist der hochalpine Panoramaweg vom Tiefenbachferner in 2.800 m Höhe zum Bergdorf Vent. Wanderer überwinden dabei 900 Höhenmeter mit einer unschlagbaren Aussicht auf die Ötztaler und Stubaier Alpen.

Ein Muss für jeden Bergsteiger ist der über 3.100 m hohe Hausberg von Zwieselstein, der Nederkogel (Nörderkogel). Die Begehung benötigt zwar weder eine Seilschaft noch einen Bergführer, ist aber trotzdem eine spannende Herausforderung und bietet atemberaubende Aussichten. Aus diesen Gründen ist der Nederkogel auch bei den Einheimischen sehr beliebt. Die Wanderung dauert von der Lenzenalm zwischen 3 und 4 Stunden und führt am glasklaren Nedersee vorbei. Von Zwieselstein bis zur Lenzenalm kann man nochmal eine Stunde Gehzeit dazurechnen.

Für die Begehung benötigt man eine gute Ausrüstung und Trittsicherheit. Eine elementare alpine Erfahrung ist für diesen Berg Voraussetzung. Am besten startet man am frühen Morgen, um der Mittagshitze zu entgehen und eventuell den Sonnenaufgang zu bewundern.

Das Pfeifen der Murmeltiere begleitet einen auf dem letzten Stück zur Spitze und manch einer kann die flinken Tierchen auch erblicken. In dieser Höhe sind Steinadler und Gämsen keine Seltenheit und es präsentiert sich eine wunderbare Flora (Almrosen, Enzian, Edelweiß).

Wenn man erst mal den Gipfel erreicht hat, genießt man die wunderbare Aussicht ins Ötztal hinunter, trinkt man ein oder zwei Schluck aus seinem Flachmann, trägt sich ins Gipfelbuch ein und je nach Temperatur und Windstärke verweilt man eine Zeitlang am Gipfel. Nach dem Abstieg ist es üblich in der Lenzenalm einzukehren und eine gute “Brettljausen” sowie ein kühles Bier zu genießen.

In Zwieselstein gabelt sich das Tal ins Venter und Gurgl Tal, wobei jedes für sich sehenswert ist: Vent als ruhiger, charmanter Geheimtipp und Gurgl als international-bekannter Urlaubsort.

In Obergurgl-Hochgurgl, dem Naturjuwel Tirols, sind auch Touren mit dem Mountainbike sehr beliebt und es ist für Anfänger als auch für Fortgeschrittene etwas dabei. Auch Bergsteiger bekommen nicht genug vom Wanderparadies, wo die meisten Gipfel bereits bei 2000 m beginnen. Aussichtspunkte wie der “Top Mountain Star” (3.080 m) oder die “Hohe Mut Alm” (2.670 m) können auch mit der Bergbahn erreicht werden.

In Vent findet man noch den urigen Tiroler Dorfcharakter. Dort eignet sich beispielsweise auch ein entspannter Familienausflug zu den Rofenhöfen, wo man am Schluss eine lange Hängebrücke mit herrlichen Tiefblicken in die Rofenschlucht überqueren kann.

Wer die Welt lieber von weiter oben erkunden möchte, sollte sich auch nicht die Option des Paragleitens und Tandemfliegens in Sölden entgehen lassen. Bei einem Paragleiter-Passagierflug kann man sich dem Traum des Fliegens hingeben.

Den Startplatz, ca. 300 m nördlich der Mittelstation, erreicht man über die Gaislachkogelbahn. Über diese kommt man auch zum renommierten Restaurant “Ice Cube”, wo man à la James Bond kulinarische Höhenflüge erleben kann. Passend hierzu wird im Sommer 2018 die 007 Elements James Bond Erlebniswelt, eine cinmeastische Installation, die Einblicke in die Dreharbeiten bietet, eröffnet.

Um sich die vielen, spannenden Unternehmungen im Ötztal unkompliziert zu organisieren und preisgünstig zu gestalten, wird eine Ötztal Card angeboten, mit welcher Sie alles bequem und kostenlos mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichen können. Die Ötztal Card ist für 3, 7 oder 10 Tage erhältlich und bietet Preisangebote für sämtliche Eintritte.

Genießen Sie die grandiose Tiroler Bergluft und Gastfreundschaft und freuen Sie sich über erlebnisreiche und erholsame Tage im Naturpark Ötztal.

Kristall Spaces bietet die Möglichkeit Apartments in Sölden zu erwerben.  Der Baubeginn ist Sommer 2018.

Bellevue Best Property Agents 2018

Kristall Spaces wurde vom Bellevue Magazin als “Bester Immobilienmakler 2018” ausgezeichnet. Nur einer kleinen auserwählten Gruppe von internationalen Immobilienmaklern wird dieser Titel verliehen.

Branson Atterbury, Marketingdirektor von Kristall Spaces AG, kommentiert: “Wir konnten die Bellevue Jury mit einem bemerkenswerten Angebot überzeugen. Als Projektentwickler, Agenten und Betreiber in Einem bieten wir einen einzigartigen, allumfassenden und beständigen Service: Von der Entwicklung, über Marketing in Deutsch, Niederländisch und Englisch, Rechts- und Finanzberatung bis zur Instandhaltung und Vermietung im Auftrag der Eigentümer. Unser Führungspersonal umfasst beeidete Experten für das Bundesministerium für Justiz in Planung, Entwicklung, Bautechnik und Immobilienberatung.”

Das umfangreiche Angebot errmöglicht uns, die Bedürfnisse unserer Kunden besser zu verstehen und potentielle Käufer effektiv beim Erwerb ihres Traum-Lifestyle-Investments zu beraten.

Kristall Spaces AG verfügt über eine derzeitige Pipeline von luxuriösen Projekten im Wert von €100 Millionen. Folgende Projekte werden in das Portfolio inkludiert:

  • All-Suite Resort Fieberbrunn (Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang / Kitzbüheler Alpen)
  • All-Suite Resort Karwendel
  • All-Suite Residence Kühtai
  • Silva Peak Residences, Ischgl
  • All-Suite Resort Paznaun, Ischgl
  • All-Suite Resort Ötztal
  • Residenzen Gasthof Zwieselstein, Sölden
  • Mountain Spa Residences, St Anton
  • Mountain Lake Resort, Zell am See
  • Residenz Zwieselstein, Sölden
  • Residenz Sölden

Karwendelmarsch – Die Lebende lebt in der Silberregion

Auch Nicht-Wintersportler können in Tirol natürlich voll auf ihre Kosten kommen: Verschiedenste Sportevents sorgen regelmäßig für viel Spaß, Spannung und oftmals auch einen starken Muskelkater. So auch der Karwendelmarsch, ein 35 beziehungsweise 52 Kilometer langes Lauferlebnis durch das Karlwendelgebiet, bis hinunter zum wunderschönen Achensee. Neben den Beinen werden aber auch die Augen beansprucht: Denn unglaubliche Naturerlebnisse und eine atemberaubende Landschaft können dann doch für mehr Motivation bei Wadenschmerzen und Seitenstechen sorgen.

karwendelmarsch - strecke

26. August 2017, sechs Uhr morgens in Scharnitz: 900 fleißige Läufer und 1500 tatkräftige Wanderer sammelten nochmals all ihre Kräfte, um sich noch vor Sonnenaufgang auf den idyllischen Weg ins Karwendel zu machen. Nach dem Startschuss ging es für die Sportler über den Kleinen Ahornboden, der Falkenhütte, Eng Alm und Binsalm, Gramai-Hochleger und Gramaialm bis hinunter zum Ziel nach Pertisau am Achensee.

Überzeugt hat allerdings nicht nur die malerische Landschaft und die frische Bergluft. Auch Johann „Jojo“ Klein, der nach nur 4 Stunden, 7 Minuten und 20 Sekunden das Ziel erreicht hatte, konnte damit den bisherigen Streckenrekord von Konrad Lex einstellen, welcher hinter Jojo auf Platz 2 landete. Der Deutsche reagierte auf seinen unglaublichen Sieg dennoch ganz bodenständig: „2009 habe ich das Gebiet im Rahmen einer Mehrtagestour kennengelernt. Ich hatte mich erinnert, wie schön es hier war und mir gedacht, beim Lauf in dieser einmaligen Landschaft muss ich mitmachen. Vorne mit dabei zu sein habe ich mir natürlich schon gewünscht, aber das Wichtigste war mir, gesund ins Ziel zu kommen. Der Sieg ist für mich so natürlich ganz etwas Besonderes“.

Doch auch die Frauenpower ließ beim diesjährigen Karwendelmarsch nicht zu wünschen übrig. Mit einer fantastischen Zeit von 5 Stunden, 36 Minuten und 32 Sekunden legte die Tirolerin Sophia Schnabel eine Topleistung hin.

Im Fokus des Karwendelmarsches liegt für viele aber nicht nur die sportliche Betätigung, sondern auch die atemberaubende Natur. Die wunderschöne Umgebung des Naturparks lässt einem dann doch ganz einfach das ein oder andere Bläschen am Fuß vergessen. Und falls die Kräfte der Läufer und Wanderer dann letztendlich doch verloren gingen, sorgten verschiedenste Köstlichkeiten und Leckereien für neuen Schwung, darunter unter anderem ein eigener „Karwendelmarsch-Müsliriegel“.

Sie möchten nächstes Jahr auch beim Lauf beziehungsweise der Wanderung durch Tirols idyllische Landschaft am Start sein? Am 25. August 2018 ist es wieder soweit – es wird zum 10. Karwendelmarsch eingeladen. Also holen Sie heute noch Ihre Lauf- beziehungsweise Wanderschuhe aus den Regalen und ziehen Sie sich Ihre Laufkleidung an, um motiviert ins Training für den Marsch im Karwendel-Gebiet zu starten.

Wir zählen auf alle Fälle schon die Tage bis zum nächsten Karwendelmarsch, schnüren unsere Trainingsschuhe und freuen uns auf ein unglaubliches Spektakel in Tirols wunderschöner Natur.